Karrieresprungbrett zum Dessert

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Ines Gutt, Rechtanwältin & Associate im Arbeitsrecht, über ihren Weg zu Luther

Ines Gutt, Rechtsanwältin & Associate für Arbeitsrecht in Essen

Über den Tellerrand schauen eröffnet aussichtsreiche Karrierewege. Bei Ines Gutt ist das jedenfalls so. Als Referendarin bewirbt sie sich für ein Clavisto Kochevent, wird eingeladen und trifft im Dessert Team ihren künftigen Mentor. Das Dessert sei „irgendwas mit Birnen-Crumble“ gewesen, erinnert sie sich. „Ich habe gehofft, leichter mit Kanzleien in Kontakt zu treten als auf einer klassischen Karrieremesse. Bei einem Kochevent ist die Atmosphäre lockerer und wir haben mehr gemeinsame Zeit mit den Anwälten der Kanzlei für eine entspannte Unterhaltung. Und ein leckeres Menü gab es noch dazu.“ Ines Gutt führt während des Abends Gespräche mit mehreren Kanzleivertretern. Entscheidend für sie wird jedoch, dass sie beim Birnenschälen – mehr als 50 sollen es gewesen sein – mit Stefan Galla, einem Partner aus dem Essener Lutherbüro, ins Gespräch kommt. „Wir haben uns über verschiedene Dinge unterhalten – natürlich auch darüber, was ich mache und in welchem Bereich Stefan Galla genau bei Luther tätig ist.“ Bald kristallisiert sich heraus: Hier passt einiges zusammen. Für sie perfekt: Der Standort Essen bietet ihren favorisierten Rechtsbereich Arbeitsrecht an und sucht Referendare. Ein Vorstellungsgespräch ist schnell vereinbart. „Das lief nicht nach dem Motto: Rufen sie mich doch mal an, dann sehen wir weiter, sondern es war locker, freundlich und verbindlich“. Ines Gutt lernt also wenig später das Team kennen und kurz darauf erhält sie einen Ausbildungsvertrag, um Ihre Anwaltsstation bei Luther zu absolvieren. Ihre Referendariatszeit bei Luther übertrifft deutlich ihre Erwartungen. Besonders gefallen hat ihr die gelebte Open-Door-Mentalität. Stets kann sie sich mit offenen Fragen an die Anwälte in der Kanzlei wenden, ohne das Gefühl vermittelt zu bekommen, man habe keine Zeit für sie und ihre Anliegen. Ines Gutt weiß durch den Erfahrungsaustausch mit anderen Referendaren: So etwas ist anderswo nicht selbstverständlich. Als ganz besonders hilfreich empfand sie die ‚Klausuren Flatrate‘, die Luther zur Vorbereitung auf das zweite Staatsexamen allen Referendaren anbietet. „Es gibt eine Vielzahl verschiedener Klausuren von ,Kaiserseminare‘, die über Luther eingereicht werden können und korrigiert zurück geschickt werden, so dass ich mit ihnen weiterarbeiten konnte.“ Noch bevor Ines Gutt zu ihrer Wahlstation nach Los Angeles aufbricht, steht für sie fest: Hierher möchte ich wiederkommen, als Anwältin. „Mir hat das hier so gut gefallen, es passt einfach.“ Und auch von Lutherseite heißt es „wenn Du wieder da bist, würden wir uns freuen, wieder mit Dir zusammen zu arbeiten.“ Und es passt von beiden Seiten auch weiterhin. Als junge Anwältin schätzt sie den direkten Mandantenkontakt und Vertrauen, was in sie gesteckt wird. „Mir war es wichtig eine gute Mischung zu haben. Nur am Schreibtisch zu sitzen und Schriftsätze schreiben ist für mich auf Dauer nicht so spannend, wichtig sind mir Mandantengespräche und im Gerichtsaal aufzutreten. Alles das bekomme ich hier. Ich bin sehr zufrieden mit meinem Job. Ich mag mein Team sehr gerne. Da ist einfach ein toller Zusammenhalt im Team, deshalb freue ich mich auf die weiterhin spannende Zeit bei Luther“. Und all das nahm seinen Anfang beim Birnenschälen.