5 Fragen an …

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Interview mit Dr. Maximilian Dorndorf, Partner im Bereich IP/IT in Essen.

Warum haben Sie sich ausgerechnet für den Bereich IP/IT entschieden?

Maximilian Dorndorf
Maximilian Dorndorf

Als Rechtsanwalt im Bereich IP/IT begleite ich Unternehmen bei juristischen Themen und kann auch meine betriebswirtschaftlichen Kompetenzen optimal  einbringen. Sowohl die rechtliche Begleitung neuer Produkte als auch die  Strukturierung von Projekten sowie deren Verhandlung sind immer wieder spannende Herausforderungen. IP/IT ist hier besonders vielfältig: Prüfung der Zulässigkeit von Werbemaßnahmen, Abwehr von Produktpiraterie, z.B. nachgemachte Luxus-Artikel, komplexe IT- und Logistik-Projekte (insbesondere wenn es mal wieder eine neue Technologie gibt) und natürlich auch der Auftritt in Robe vor Gericht. IP/IT bietet alles, was das anwaltliche Herz begehrt.

Wie genau sah Ihr Einstieg bei Luther aus?

Ich kam bereits mit Berufserfahrung aus einer anderen Kanzlei zu Luther. Der Einstieg war extrem professionell und das Essener Team, ebenso wie die IP/IT-Truppe, machten die Integration sehr leicht. Gegenüber der Arbeit in einer eigenen Kanzlei, schätze ich jeden Tag aufs Neue die professionelle Unterstützung und die Fachexpertise der Kollegen aus anderen Beratungsbereichen.

Was war Ihr bislang tollstes oder schrägstes Mandat?

Das waren einige. An Folgendes erinnere ich mich besonders gerne zurück. Eine Verhandlung mit dem LG Köln in einem Vorführsaal unserer Mandantin (ein bekannter Fernsehsender). Es ging um eine Box eines Telekommunikationsdienstleisters, die das Programm unserer Mandantin in die eigenen Inhalte übernahm. Das Gericht konnte sich das nicht vorstellen und wollte es live sehen.

Welchen Tipp würden Sie Juristen für den Start ins Berufsleben geben?

Das machen, was einen inhaltlich reizt und immer offen und klar kommunizieren. Nicht künstlich verstellen, sondern so bleiben wie man ist – alles andere merkt die Umgebung.

Welchen Fehler sollte ein Anwalt in seinem Berufsleben niemals machen?

Beratungsfehler? Im Ernst – mein Eindruck ist, dass weder  Mandanten noch Verhandlungspartner im Wirtschaftsleben künstliche und aufgesetzte Wortklaubereien sowie Eitelkeiten und übertriebene Aggressivität mögen. Also lieber konstruktiv bei der Sache bleiben und wissen: es gibt immer einen, der noch mehr weiß als man selbst.