Spezialiserung IP/IT

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Smart-Industries, Big Data oder Industrie 4.0 sind für Thomas keine Böhmischen Dörfer. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Luther lernt er neben der praktischen Erfahrung in einer Großkanzlei auch wie wichtig Fragestellungen aus IP/IT für die Praxis in Unternehmen sind.

Thomas Kreis
Thomas Kreis

1. Wieso hast Du Dich für eine Spezialisierung im Bereich IP/IT entschieden?
IP/IT sagte mir am Anfang – wie wahrscheinlich den meisten – erstmal nicht sehr viel. Neugierig was sich dahinter verstecken könnte, habe ich an der Uni einen auf IP / IT ausgerichteten Schwerpunktbereich gewählt. Seitdem reizt mich die Vielseitigkeit der praktischen Streitfälle in den Bereichen Marken- und Wettbewerbsrecht als auch die spannende Verknüpfung von Recht, Technik und  Digitalisierung. Doch erst bei meiner Tätuigkeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Luther habe ich erfahren, wie wichtig Fragestellungen aus diesen Bereichen für die Praxis für Unternehmen heute sind. Gerade das IT-Recht ist noch ein recht junges, weites und sich ständig weiterentwickelndes Rechtsgebiet. Diese Dynamik sowie die breite Fächerung der Fragestellungen finde ich spannend. Außerdem beschäftige ich mich dabei stets mit den aktuellsten technischen Entwicklungen und weiß somit schnell was sich hinter Begriffen wie „Smart-Industries“, „Big Data“ oder „Industrie 4.0“ verbirgt.

2. Wie sieht Dein typischer Arbeitsalltag aus?
Ich arbeite im Team von Dr. Michael Rath und unterstützte die Kollegen bei der Vorbereitung von Schriftsätzen oder Stellungnahmen zu einzelnen Rechtsproblemen. Recherchen und ständige Updates bei Gesetzen, Gesetzesvorhaben oder Rechtsprechung gehört auch zu meinen Aufgaben. Die aktuellen Entwicklungen in der Rechtsprechung nutze ich, um in Artikeln für Fachzeitschriften darüber zu informieren. Zudem erstelle ich Präsentationen, die für Mandantenveranstaltungen und interne Fortbildungsveranstaltungen genutzt werden. Meine Teilnahme an solchen Veranstaltungen ist für mein Team selbstverständlich. Durch die vielfältigen Aufgaben habe ich sowohl einen breiten Zugang zu vielen Bereichen des IP/IT-Rechts bekommen, als auch einiges an Spezialwissen hinzugewonnen.

3. Wie sieht das nächste halbe Jahr bei Dir aus?
Ich werde neben dem Referendariat weiter bei Luther als wissenschaftlicher Mitarbeiter arbeiten, bevor ich ab Mai meine Anwaltsstation bei Luther beginne. Bevor ich mich weiter in die Tiefen von IP/IT einarbeite, absolviere ich ab Februar die Verwaltungsstation beim NRW-Wirtschaftsministerium.